Anwendungen
Das Folgende zeigt nur einige Möglichkeiten — kein abschließendes Verzeichnis.
Polypille
Die Polypille führt mehrere Wirkstoffe in einer gedruckten Form zusammen; jede Einheit kann einen auf der Pille gedruckten QR-Code tragen, lesbar mit Smartphone oder Industrielesegerät, um die physische Form mit der Rückverfolgbarkeit (Charge, Seriennummer, Rezepte, Historie) auf der Inov4D-SaaS-Plattform zu verknüpfen.
Intelligenter Verband
Das System passt den Wirkstoff und seine Verteilung an die Form der Läsion an, wie sie durch den Druck wiedergegeben wird; eine kommunizierende Schnittstelle entsteht durch Druck von Mikroschaltkreisen und verbindet den Verband mit Überwachungs-, Melde- oder Steuerungssystemen.
Bioprinting
Beim Bioprinting werden Zellen und Biomaterialien (Bio-Inks) in kontrollierter Geometrie aufgetragen, um 3D-Gewebe-Modelle (Organoide, mehrzellige Architekturen), Organ-on-Chip-Systeme mit Mikrofluidik sowie Träger für Wirkstoffscreening, Toxizitätstests und Gewebereaktionen zu erzeugen — oft näher am lebenden Gewebe als klassische 2D-Kulturen. Typische Felder sind präklinische Forschung und Gewebeengineering; Fertigungsparameter und Rückverfolgbarkeit lassen sich über die Inov4D-Plattform abbilden, analog zu anderen regulierten Druckprozessen.
Veterinärpharmazie
Die Veterinärpharmazie betrifft Patienten von etwa 30 g bis zu einer Tonne je nach Tierart — ein Bereich, der stark unterschiedliche Dosierungen, Darreichungsformen und Applikationswege erfordert. Die Formulierung (Wirkstoffe, Stabilität) kann Appetenz (Schmackhaftigkeit) je Tierart einbeziehen — Aromen, Hilfsstoffe, Geschmacksüberdeckung — zur Akzeptanz der Form. Angesichts dieser Anforderungen ist der 3D-Druck die bestmögliche Antwort.
Unbegrenzte Möglichkeiten
Die Möglichkeiten sind unbegrenzt: das System umfasst 12 Spritzen und erlaubt die Steuerung von bis zu 24 Produkten, mit mehreren Technologien zur Verfügung. Die einzige Grenze wird die Vorstellungskraft der Nutzer sein — deren Grenzen radikal zurückgewichen sind.